Februar 16th, 2008 § § permalink
Onkel Noam wurde – letzte Woche – im Alternet zu unseren südamerikanischen Freunden und das von ihnen gebildete Gegengewicht wider die Schwerkraft des IMF interviewt. Interessant, wie er den wachsenden Widerstand gegen die Monroe Doktrin sieht.
Und wie immer brilliert er mit kleinen Gemeinheiten gegen den "globalen Norden":
So it's therefore bitterly hated by the West, which despises democracy, because it's much too dangerous.
Und natürlich die immer wieder faszinierenden Definitionen von Tyrannei und Demokratie, die die derzeitige US-Regierung so vornimmt:
Tyranny means you don't do what the United States says. Just like moderation means that you're like Saudi Arabia and you do do what we say.
Link
Februar 14th, 2008 § § permalink
John Horvath gibt in der Telepolis mal wieder einen guten Einblick in die ungarischen Verhältnisse, der wie immer mit allgemeinen Erkentnissen, wie dieser gespickt ist:
not all corporations are good at business; they may be good at lying, cheating, and erecting a facade, but very few are good at actually running an honest business.
Und darüber hinaus auch einen neuen Einblick in den früher hier beschriebenen Neinaziaufmarsch vom 11. Februar gibt:
What was ironic about the whole situation was that most of the skinheads weren't even Hungarian, but had come from Switzerland, the UK, Germany, and elsewhere from Europe.
Eigentlich geht's ja um die Privatisierung des Gesundheitswesens, was ja immer eine dumme Idee ist – auch und vielleicht im Besonderen, wenn sie von "Sozialdemokraten" gemacht wird.
Februar 14th, 2008 § § permalink
kümmern sich jetzt um die Sicherheit der Computer der spanischen Regierung. Da kann ja nichts mehr schief gehen. Link
Februar 14th, 2008 § § permalink
Wie gut, dass nicht nur wir manchmal morgens aufwachen und nicht wissen wo unser Kopf ist. Anscheinend gibt's ja auch Menschen, die in die mongolische Steppe reisen, dort jahrelang wider verfügbare Informationen im Dreck wühlen und dann überrascht sind, dass sie nicht finden, wonach sie suchen. Link.
Februar 14th, 2008 § § permalink
Das Internet als Rekrutierungstool von Armeen. Bei nationalen Armeen scheint's nicht zu klappen, bei der Fremdenlegion schon. Also: Wer Lust auf einen Karrierewechsel und französischen Pass hat, kann sich ja hier melden.
Via: Alfred Hackensberger: Fremdenlegion: die globalisierte Truppe