about:maschinenraum

Februar 13th, 2013 § Kommentare deaktiviert für about:maschinenraum § permalink

Der Maschinenraum ist eine Initiative des StudierendenKonvent der Bauhaus-Universität Weimar, und ein Hackspace.

Der Raum bietet Arbeitsplatz, Werkzeug und Kleinteile für die Reparatur oder den Bau von elektronischen Geräten und ist daneben vor allem auch ein Treffpunkt für Menschen die sich aktiv mit dem Einfluss von Computer und Medien auf Gesellschaft auseinandersetzen.

Der Raum steht fast ganztägig offen. Einfach vorbei kommen, oder vorher Kontakt aufnehmen.

Unsere Türe twittert auch ob offen ist oder nicht unter @mr_door_status.

Wenn ihr nicht gerade ein akutes Anliegen habt, empfiehlt sich ein Besuch am Dienstag Abend, wenn auch der Weimarnetz e.V. vorbei kommt.

Aktuelle Situation: Gemäß dem aktuellen Hygienekonzept kann der Maschinenraum nur nach voriger Terminabsprache mit uns besucht werden, also kontaktiert uns (am besten per Mail) wenn ihr den Raum nutzen wollt.

Manche unsere Termine finden aktuell auch digital statt, schaut dafür in unseren Kalender.

Siehe auch: man maschinenraum

Statement zur Caritas Weimar

Juli 4th, 2021 § 2 comments § permalink

Eine kurze Timeline:

Januar 2021: In der "sharing is caring"-Gruppe Weimar fragt eine Koordinatorin von der Caritas nach Laptop-Spenden für "Flüchtlingskinder für das Home Schooling". Sie wird an uns verwiesen und schickt uns eine Anfrage (was soweit auch Sinn macht).

Einzelne Personen in unserem Orga-Chat lehnen Zusammenarbeit mit der Caritas kategorisch ab. Gründe sind der katholische Hintergrund und damit gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, "white charity" und das Geschäft mit dem Leiden anderer, horrende Vorstandsgehälter. Außerdem hat die Caritas wirklich genug Geld und muss nicht auch noch unsere ehrenamtliche Tätigkeit ausbeuten.

Andere Personen sind der Meinung, dass wir als Kompromiss Anfragen der Caritas-Koordinatorin als Privatperson bearbeiten sollen, wenn die Laptops direkt als Privatrechner an die Familien/Kinder gehen und die Caritas nicht involviert ist.

Trotz Widersprüchen gehen über diesen "Kompromiss" Laptops an die Koordinatorin. Zwischendurch versucht die Koordinatorin abermals uns zu überzeugen, wie toll die Caritas ist und das wir mit ihr zusammenarbeiten sollen. Sie meint die Caritas "hängt gar nicht so eng an der katholischen Kirche", erzählt Dinge über "Inklusion" und einen "schwulen Fußballer, der mit der Caritas arbeitet".

März 2021: Die selbe Koordinatorin schickt in der "sharing is caring"-Gruppe eine Person, die eine Beratungsstelle zum Schwangerschaftsabbruch sucht, zu einer "Lebensschutz"-Beratungsstelle, die Beratungen nur vortäuscht.

April 2021: Die Laptops, die an "Flüchtlingskinder" gehen sollten, sind nie dort angekommen. Sie befinden sich im "Cafe International" der Caritas und können dort von Geflüchteten genutzt werden. In einer Einrichtung der Caritas, unter stetiger Supervision.

Mai 2021: Die Koordinatorin fragt an, ob wir noch mehr Laptops für "Flüchtlingskinder" hätten.

Falls ihr nicht vorher schon überzeugt wart, hier noch mal der dezente Hinweiß: Arbeitet nicht mit der Caritas zusammen.

Unsere Laptop-Aktion

Januar 29th, 2021 § 0 comments § permalink

Im Zuge der Corona-Shutdowns sind wir auf das Problem einer unzureichenden Ausstattung mit Computern bei ärmeren Familien aufmerksam geworden. Wir haben deshalb damit begonnen über unsere Netzwerke zur Spende nicht mehr gebrauchter Laptops aufzurufen, diese gegebenenfalls zu reparieren und aufzurüsten, zu bereinigen und in Abstimmung mit den schulischen Anforderungen seiner neuen Besitzer*In mit Software* zu versehen. So möchten wir dem ein oder anderen Kind, dessen Eltern nicht oder nur schwer in der Lage sind, es mit einem Computern auszustatten, einen kostenlosen Laptop für das Lernen zu Hause verschaffen.

Aus diesem Grund sammeln wir gebrauchte und nicht mehr benötigte Laptops und Kontakte zu bedürftigen Schülern bzw. Vermittler*Innen, die aufbereitete Geräte diesen zukommen lassen können. Darüber hinaus nehmen wir für das Projekt auch Spenden von Peripheriegeräten wie Webcams, Mäusen, Tastaturen und Druckern an, und Hardware-Komponenten wie Arbeitsspeicher und Festplatten (die wir nach Erhalt ungesehen sicher bereinigen – gern auch in Beisein der Spender*Inn).

* Kostenlos lassen sich die Computer insbesondere dadurch realisieren, dass wir sie mit Freier Software wie dem quelloffenen Betriebssystem Linux ausstatten. Damit lassen sich teure Lizenzen für die Software-Nutzung umgehen. Außerdem sind moderne Open Source Lösungen heute häufig nicht nur genauso umfangreich und einfach zu bedienen wie proprietäre Software, sie sind meist auch sicherer und weniger ressourcenhungrig. Besonders bei der Verwendung älterer Hardware ist der letzte Punkt ein großer Vorteil, den wir immer wieder feststellen können. Wir sind erfahren im Aufsetzen von Linux-Systemen und dem Einrichten für die individuellen Bedürfnisse spezifischer Endnutzer und deren Betreuung. Darüber hinaus haben wir Kontakt zu einer Linux-User Gruppe, die sich aktiv um eine breitere Verwendung von Open Source Software an Schulen bemüht. Auf deren Erfahrungsschatz können wir bei unserem Vorhaben ebenfalls zurückgreifen.

 

OASE 2020 – Die Seele des Menschen unter Alexa

Oktober 22nd, 2020 § 0 comments § permalink

Wir sind auch dieses Jahr wieder bei der alternativen Einführungswoche dabei. Am Montag (26.10.) treffen wir uns um 19 Uhr einerseits afk im Maschinenraum in der M18 (bitte Voranmeldung an mr@m18.uni-weimar.de, da wg. Hygienekonzept begrenzte Personenzahl), digital unter https://meet.weimarnetz.de/FightForYourRightToInternet und in den alten Medien zusammen mit bauhaus.fm entweder im Stream oder analog im Radio auf 106.6Mhz UKW.

Maschinenraum @ Lange Nacht des wissenschaftlichen Schreibens

Mai 28th, 2020 § 0 comments § permalink

Am 4.6. wird es 3 Beiträge des Maschinenraums auf der Langen Nacht des wissenschaftlichen Schreibens geben.

18:45 Uhr: Open Source – Für Geeks und alle Anderen.

20:45 Uhr: Vorlagenerstellung für wissenschaftliche Texte mit Libre Office

22:30 Uhr: LaTeX für bessere wissenschaftliche Texte

Statement zur ‚digitalen M18‘

April 24th, 2020 § 4 comments § permalink

Heute abend soll eine "Party in der digitalen M18" stattfinden.
Eigentlich würden wir uns ja freuen, wenn der StuKo sich stattdessen aktiv für die Belange der Studierenden einsetzen würde (z.B. in Bezug auf das kommende Semester), aber offenbar ist Party wichtiger. Ok, nehmen wir jetzt erst mal so hin.
Wir wollen aber trotzdem etwas klarstellen, weil wir darauf angesprochen wurden: Der Maschinenraum (und auch das Referat Digitale Infrastruktur) haben nichts, aber auch wirklich nichts mit dieser Party zu tun, und wir unterstützen das auch absolut nicht. Weder ideell, noch hard- oder softwareseitig.
Anstatt unsere selbstgehosteten, datenschutzfreundlichen Webservices zu nutzen (die auf unserem eigenen Server im SCC laufen), und die von Studierenden betreut werden, hat der StuKo wieder einmal in Eigenregie eine fragwürdige Aktion durchgezogen ohne auf (im eigenen Haus!) vorhandene Infrastruktur und Kompetenzen zurückzugreifen.
Wir setzten uns seit Jahren für mehr Datenschutz ein, für freie Software, für selbstverwaltete, dezentrale Lösungen - und der StuKo setzt auf Discord. Eine proprietäre Software mit schlechtem Datenschutz und Servern in den USA. Alle persönlichen Daten der Teilnehmenden sind jetzt also bei einem großen Unternehmen gelandet und werden ausgewertet und meistbietend verkauft. Außerdem auch noch eine Plattform, die sehr aktiv von rechten Netzwerken genutzt wird und dagegen nicht vorgeht (weil sie ja auch mit Nazis Gewinn machen). Genau die Dinge also, gegen die wir uns immer eingesetzt haben.
Wir sind unzufrieden mit der Gesamtsituation.
#NotMyStuKo