Juni 16th, 2008 § § permalink
ist so ein komischer, eher soft-rockiger, Mainstream-Unterhaltungs-Radiosender, der – mensch würde es aufgrund des Namens kaum vermuten – in Bayern heftig zum Untergang des Qualitätsradios (achtung, mensch wird gezwungen, sich das anzuhören, sobald es auf den Link klickt) beiträgt.
Wie das immer wieder lesenswerte – laut Zeit – zweiterfolgreichste deutsche Blog nun herausgefunden hat, verbreiten die nicht nur schlechte Nachrichten und ohrenblutenverursachende Musik, sondern zensieren auch inhaltlich unbequeme Strophen aus der Popmusik, die sie senden. So aus "Lasse redn" von die Ärzte.
Juni 16th, 2008 § § permalink
bezeichnet – zumindest in Berlin – den Zustand von vertraulichen Papieren, die an Stellen rumliegen, an denen sie nichts zu tun haben. Als Beispiel nenne ich mal schnell die internen Studien über die Computerinfrastruktur des Bundestags, die bei der fsfe rumlagen.
Entgegen des Ausdrucks, finden die Übergaben solcher Unterlagen meist aber nicht in U-Bahnen statt. Meist sind's Kneipenhinterzimmer, Parks oder auch die "fehlgeleitete" E-Mail. Dass mensch sowas seltenst in der U-Bahn macht, hängt unter anderem damit zusammen, dass die Papiere dort auch von unbeholfenen FinderInnen gefunden werden können. Wie z.B. die neuesten Sicherheitseinschätzungen der britischen Regierung. Link.
Juni 15th, 2008 § Kommentare deaktiviert für Sicherheit § permalink
ist ein
Zustand, der frei von unvertretbaren Risiken der Beeinträchtigung ist oder als gefahrenfrei angesehen wird.
Behauptet zumindest die allwissende Müllhalde. Sicherheit ist aber auch ein Gefühl. Deshalb unterscheidet mensch in Sicherheitsdebatten auch immer zwischen gefühlter und realer Sicherheit. Maßnahmen, die einfach nur die gefühlte Sicherheit erhöhen, bezeichne ich hier als Sicherheitstheater, weil sie ja nur so tun als ob sie Sicherheit schaffen würden – wie der Teddybär und die Monster unter'm Bett.
Das Gefühl der Unsicherheit lässt sich immer wieder gut nutzen um Städten und Staaten unnütze Hardware zu verkaufen, Bürgerrechte einzuschränken oder halt Kneipen zu schließen. Das zumindest schließe ich aus den aktuellen Äußerungen der Weimarer CDU/weimarwerk Stadtratsfraktion. Link zum Kommentar bei der TLZ.
Juni 15th, 2008 § § permalink
vom Piratbyrån – das natürlich nur eine kleine namentliche Ähnlichkeit mit dem größten Bittorrent-Tracker der Welt hat – als einen Poster Boy des Copyfights zu bezeichnen wäre ein wenig weit gegriffen. Er hat's aber aufgrund der unsäglichen jahrelangen Debatte um diesen Tracker geschafft, eine gewisse Prominenz zu erlangen. So hat er jetzt auf einer Website des sonst nicht so wirklich progressiven CATO-Institutes dargelegt, wie vollkommen absurd der Versuch ist, das Internet so zu regeln, wie's im 15. Jahrhundert mit Druckerpressen funktionierte. Lesenstwert.
By the way:

Juni 15th, 2008 § Kommentare deaktiviert für Deutschland § permalink
ist so ein komisches Konstrukt, das sich manchmal als Land oder auch Nationalsstaat verkleidet und in einigen – derzeit wieder aktuelleren – Zusammenhängen, auch nur einfach 'Schland genannt werden kann. Was sich so genau dahinter verbirgt ist mir immer noch unklar. Was ich aber am Montag wieder feststellen durfte, sieht's wohl am ehesten so aus, wie die Landschaften, die mensch aus dem ICE zwischen Bamberg und Jena beobachten kann. Ganz besonders eine eingehende Beobachtung von Unterloquitz, Probstzella würde sich hier empfehlen.
Was sich die zuständigen Behörden der brd so d'runter vorstellen, kann mensch auch bei Spiegel online überprüfen.