Februar 19th, 2008 § § permalink
... ist im weitesten Sinn auch nur ein Geisteszustand.
Ist nur einer der Sätze, die Iris Radisch in ihrem Verriss von Johnathan Littells "Die Wohlgesinnten" verwendet. Zum inhaltlichen hat sie zu sagen:
Eine Überhöhung des Täters, wie sie eine am Stockholm-Syndrom leidende Geisel vornimmt.
Was aber nicht wirklich schlimm ist, denn:
Der Ton des Romans ist, die Interpunktion des 18. Jahrhunderts hin oder her, öde, hochtrabend und floskelhaft.
Um zu schließen, dass
Bleibt die allerletzte Frage: Warum sollen wir dieses Buch eines schlecht schreibenden, von sexuellen Perversionen gebeutelten, einer elitären Rasseideologie und einem antiken Schicksalsglauben ergebenen gebildeten Idioten um Himmels willen dennoch lesen? Ich muss gestehen: Pardon, chers amis français, aber auf diese Frage habe ich keine Antwort gefunden.
Auch wenn ich die Werke des Vaters echt spannend finde, werde ich mir dieses Buch – entgegen früherer Pläne – wohl nicht kaufen.
Februar 19th, 2008 § § permalink
My only wish is to fight as a soldier of ideas
Fidel Castro
Letter published in Granma
Link 2 3
Februar 18th, 2008 § § permalink
sind doof. Auch für Nichtraucher wie den Flix.
Februar 17th, 2008 § § permalink
Die Object Management Group schreibt sehr handliche Dokumente, zum Beispiel über CORBA. Hui! 1152 Seiten sind richtig viel aber dafür ist 1152 wenigstens ne schöne Zahl, denn 1151 und 1153 sind prim.
Februar 16th, 2008 § § permalink
Kaum zu glauben aber wahr, es scheint da draußen noch eine relativ große Gemeinde technisch rückständiger Menschen zu geben, die sich gegenseitig papiergebundene Information zuschicken. Warum bei denen die Voratsdatenspeicherung aber so viel schlimmer sein soll als bei Menschen, die sich E-Mails schreiben oder telefonieren, versteh' ich auch nach Susanne Härpfers Betrachtungen] nicht. Und gewesen ist's auch mal wieder klassisch niemand:
Federführend in dieser Frage sei aber das Bundesinnenministerium. Dieses verweist jedoch auf das Bundeswirtschaftsministerium. Und das Bundeswirtschaftsministerium informierte die Parlamentarier ausgerechnet vor dem Treffen des Innenausschusses falsch.